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Kuddewörde. Jetzt sind es vier Sterne, die am Gerätehaus der Feuerwehr in Kuddewörde prangen. Am vergangenen Freitag ist die Wehr aus dem Billetal in den exklusiven Klub der Feuerwehren im Kreisgebiet aufgestiegen, die erfolgreich die zweithöchste Stufe der Leistungsbewertung durch den Landesfeuerwehrverband absolviert haben.
Und diese Prüfung hatte es wirklich in sich: Mehr als vier Stunden lang musste sich die komplette Wehr der strengen Prüfungskommission stellen, nicht weniger als drei Großübungen absolvieren. Dabei wurde das gesamte Repertoire der Feuerwehrarbeit abgearbeitet: Unfallrettung einer eingeklemmten Person, Hilfeleistung für den Rettungsdienst und eine groß angelegte Löschübung mit allen Kräften. Doch das war noch nicht alles: Vorträge der Führungsmannschaft, Prüfungsfragen an alle Aktiven, Probemarschieren und die Überprüfung von Gerätehaus, Fahrzeugen und Ausrüstungen gehörten auch noch dazu. Wehrführer Sven Bittroff: „Wir haben uns im letzten halben Jahr ganz intensiv auf die Prüfung vorbereitet, uns in der letzten Zeit sogar mehrmals in der Woche getroffen. Aber der Erfolg lässt die Mühe vergessen!“ Die Prüfungskommission hatte dann auch nur wenig an der Leistung der Mannschaft auszusetzen, zeigte sich von der Arbeit der Kuddewörder durchaus angetan. Bis die Wehr die letzte Stufe auf dem Weg zum Feuerwehr-Olymp nehmen kann, dauerte es jetzt aber wieder zwei Jahre – so lange ist die vorgeschriebene Vorbereitunsgzeit für die fünfte und letzte Prüfungsstufe, die erst zwei Wehren aus dem Kreisgebiet genommen haben.


